Veedel, Alaaf, Et es wie et es: Kölsch für Anfänger

Wer Köln verstehen will, muss kein Kölsch sprechen – aber ein paar Begriffe helfen enorm. Hier die wichtigsten Vokabeln, von Veedel bis Alaaf, inklusive kölschem Grundgesetz. Und weil wir sie auf unsere Köln-Kollektion gedruckt haben, weißt du danach auch, was du da eigentlich trägst.

Veedel – mehr als ein Stadtteil

„Veedel" ist kölsch für Viertel, meint aber viel mehr als eine Postleitzahl: die emotionale Heimat, die Eckkneipe, den Büdchen-Plausch. In Hamburg sagt man Kiez, in Köln Veedel – gemeint ist dasselbe Gefühl. Berühmte Beispiele: die Südstadt rund um Chlodwigplatz und Severinstorburg, das Belgische Viertel, der Eigelstein.

Alaaf – der Ruf der Session

„Kölle Alaaf" heißt sinngemäß „Köln über alles" und ist seit Jahrhunderten der Narrenruf der Stadt – niemals „Helau", das gehört nach Düsseldorf und Mainz. Gerufen wird vom 11.11. um 11 Uhr 11 bis Aschermittwoch.

Et kölsche Grundjesetz

Elf Paragraphen Lebensphilosophie, die jeder Kölner im Schlaf kann. Die bekanntesten: §1 „Et es wie et es" – sieh den Tatsachen ins Auge. §2 „Et kütt wie et kütt" – es kommt, wie es kommt. §3 „Et hätt noch emmer jot jejange" – bisher ist alles gut gegangen. Gelassenheit als Verfassung.

Ming Stadt am Rhing

„Meine Stadt am Rhein" – und der Rhein ist dabei mehr als ein Fluss: Rheinboulevard, Poller Wiesen, der Blick von der Schäl Sick (der „falschen", rechten Rheinseite) auf Dom und Altstadt. Wer einmal bei Sonnenuntergang auf der Deutzer Seite saß, versteht den Stolz.

Zum Anziehen: Kölle op et Textil

Dom, Hohenzollernbrücke, Kranhäuser, Veedel-Liebe und Karneval – unsere Köln-Motive bringen genau diese Begriffe im Streetart-Stil auf schwere Bio-Textilien, mit der 0221 als Erkennungszeichen. Zur Köln-Kollektion. Dein Veedel fehlt? Sag uns, welche Stadt als Nächstes kommt.